1974: Die Anfänge - Bandgründung

Am Anfang stand die Idee, mit Gleichgesinnten Musik zu spielen. Hierzu gründete Stephan Mutz am 30. April 1974 die Gruppe Diaphragm. Als Gitarrist begann er von Anfang an, eigene Stücke zu komponieren. In den Anfangstagen geschah dies auf einer akustischen Gitarre und ging in die musikalische Richtung von Folksängern wie Cat Stevens, Bob Dylan oder Neil Young.

1975: Erste Mitspieler steigen in die Band ein

Mit Thomas Hartmann kam Anfang 1975 ein weiterer Gitarrist hinzu. Er verließ aber schon nach drei Monaten die Band, um seine eigene Band auf die Beine zu stellen. Dafür kamen im Juni 1975 mit Matthias Marx (Gesang), Thomas Hochgesang (Gitarre) und Uwe Frölich (Akkordeon) drei Schulfreunde von Stephan in die Band. Zusammen spielte man in der Mannheimer Abendröte am 13. September für Schulfreunde einen Gig mit eigenen Songs. Doch schon im Oktober wechselte die Besetzung. Uwe und Thomas verließen die Band und Thomas Hartmann kam zurück und brachte seinen Schulfreund Thomas Langsch (Schlagzeug) mit.

1976 - 1978: Die Besetzung wechselt mehrmals

Nach der Fastnachtssession 1976 stiegen beide Thomas wieder aus. Auch Matthias Marx verließ die Band und Thomas Hochgesang kehrte zurück. Stephans Bruder Martin (Flöte, Orgel) gesellte sich im Herbst 1976 zu Diaphragm. In dieser Besetzung spielte die Band die '77er Fastnachtssession, nach der Thomas wieder ausstieg. Dafür wurde mit Albert Hiemer ein neuer Drummer gefunden. Albert hatte sich in den sechziger Jahren bereits in Tanzbands im Raum Ulm musikalisch betätigt. Für etwa ein Jahr, Sommer '77 bis Sommer '78 verstärkte Guido Goerdes, ein weiterer Schulfreund von Stephan die Band an der Gitarre.

1979: Mit neuem Bassisten in Richtung HardrockMusik

Mit dem Einstieg des Bassisten Dieter Geiß, der bereits in mehreren Punkbands (Master Race, Provocation und Drahtkur) im Heidelberger Raum Erfahrungen gesammelt hatte, wurde der Sound dichter und härter. Mit "Lipstick Boogie" und "Apocalypse Now" entstanden die ersten RockSongs.

1980 - 1981: Live in Musik- und JugendClubs

In der Besetzung Stephan Mutz (Gitarre und Gesang), Martin Mutz (Orgel), Albert Hiemer (Schlagzeug) und Dieter Geiß (Baß) wurden die eigenen Stücke live auf Parties präsentiert. Am 22. Januar 1981 verabschiedete sich der Schlagzeuger Albert Hiemer mit einem GoodbyeKonzert im JugendClub der St. Lioba, Mannheim-Waldhof. Der neue Mann befand sich schon im Publikum. Sein Name war Christoph Neef aus Heidelberg. Mit ihm spielte Diaphragm auf einer Schulparty und im Haus der Jugend in Mannheim. Höhepunkt aber war der Auftritt im Heidelberger SchwimmbadClub am 22. Mai 1981.

1982 - 1984: Die Band reitet auf der Neuen Deutschen Welle

Mitte 1982 schwenkte die Band in das Fahrwasser der NDW. Ein weiterer Bandname kam hinzu. Unter dem Banner "?syntax error?" komponierte Stephan 28 Songs mit deutschen Texten wie z.B. "Minenfeld und Stacheldraht" über die Grenze mitten durch Deutschland, "A.N.T.I" als Protestsong gegen alles, "Keine Lust", "Betonzeitalter", "Manipulation" und "Stadt aus Eis", deren Titel für sich selbst sprechen. Dazu entwarfen Dieter und Stephan, die mit ihren Apple IIe ComputerFreaks der ersten Stunde waren, computeranimierte Sequenzen, die die LiveShow unterstützten. Für die Aktion Sorgenkind spielte ?syntax error? am 23. Oktober '82 auf dem Mannheimer Paradeplatz im Freien noch ohne ComputerShow.

Das Frühjahr 1983 sah einen weiteren Wechsel am Schlagzeug. Erst spielte Klaus Rapp, der aber schon einen Monat später durch Rolf Humblet aus Mannheim ersetzt wurde. Die ComputerShow kam bei den nächsten Auftritten im Jugendhaus Waldpforte und auf der HobbyShow des Mannheimer Morgens am 1. Mai '84 auf dem Maimarkt zur Geltung. Über einen Turm aus Fernsehern wurde die ComputerShow für das Publikum sichtbar. Besonders gut kam die ComputerShow im Studentenheim in der Carl-Zuckmayer-Straße an, wo die Band mehrmals spielte.

1985 - 1987: Zurück zum Hardrock mit englischen Texten

Nachdem 1984 die Feier zum 10-jährigen Jubiläum ausgefallen war, wurde die Party zum 11-jährigen Bestehen nachgeholt. Die Schlagzeuger Christoph Neef und Albert Hiemer und der Gitarrist Thomas Hartmann waren gekommen, um gemeinsam mit dem aktuellen Line-Up in Erinnerungen zu schwelgen. Im Sommer '85 schloß sich Oliver Götzelmann als Sänger der Band an. Es folgten Auftritte im JazzPort in Mannheim und zum SemesterAnfang im Studentenheim. Im Mai 1987 wurde ein zweiter Gitarrist in die Band aufgenommen. Jörg "Snake" Möhwald, ein Schulfreund von Oliver, verstärkte die Gitarrenpower. Bei einem Rock- und Pop Musikwettbewerb auf der Friesenheimer Insel in Mannheim belegte die Band als einziger Vertreter der hart rockenden Zunft den achten Platz.

1988: Der Skyhawk erhebt sich in die Lüfte

Anfang des Jahres kam mit Axel Hasebrink ein dritter Gitarrist in die Band. Er hatte bereits in verschiedenen Bands im Raum Bühl/Baden Baden gespielt. Bei einem gemeinsamen Ausflug in die Pfalz wurde am 31. Juli 1988 über einen neuen Bandnamen abgestimmt. Ab diesem Zeitpunkt wollte man auf den Flügeln des Habichts in die unendlichen Weiten des Himmels der musikalischen Freiheit aufbrechen.  Schon im Oktober verabschiedete sich Jörg Möhwald. Das Jahr wurde mit einem Auftritt in der BundeswehrKaserne in Sobernheim abgeschlossen. Bei der Zugabe tanzten die Soldaten auf den Tischen.

1989: Kurz vor dem Absturz

Nach dem Auftritt mit Madison im Heddesheimer Jugendzentrum wurden Sänger Oliver und Schlagzeuger Rolf an die frische Luft gesetzt. Der erste Höhenflug endete dann im Juni, als auch Martin Mutz und Axel Hasebrink die Segel strichen. Die musikalische Ausrichtung und Weiterentwicklung waren nicht mehr unter einen Hut zu bringen. Stephan und Dieter blieb nichts anderes übrig, als nach neuen Mitspielern zu suchen.

1990: Neuorientierung mit neuem Keyboarder

Nach mehreren Monaten Pause fand Skyhawk im März in Christoph Wolyncewicz einen neuen Schlagzeuger. Erst zu dritt und ab Mai mit dem zurückgekehrten Gitarristen Axel Hasebrink wurde das Repertoire eingeübt. Doch das LineUp hielt nur bis Herbst. Christoph und Axel kehrten der Band den Rücken. Mit Rolf kam ein weiterer ehemaliger Mitspieler zurück. Er besetzte den verwaisten Schlagzeughocker und empfahl den Mannheimer Keyboarder Thomas Quick, den er bei der Bundeswehr kennen gelernt hatte. Mit ihm wurden CoverStücke von Rainbow, Kansas, Deep Purple, Whitesnake, Molly Hatchet und Lynyrd Skynyrd eingespielt.

1991: LiveTest des neuen Programmes

Auf dem Hoffest in Reisen am 28. Juni und im Whitehouse in Mannheim-Käfertal am 19. Oktober wurde das Repertoire live getestet. Der zweite Gig wurde noch durch zwei Gastmusiker verstärkt. An der Gitarre spielte der ehemalige Gitarrist Axel Hasebrink. Er hatte den Sänger Rüdiger Gerstner mitgebracht. Die anwesenden Amis fuhren mächtig auf die HardrockStücke der 70er und 80er Jahre ab. Mit Volker Nitz wurde im selben Jahr noch ein Sänger getestet, der aber schließlich nicht bei der Band blieb.

1992 - 1995: FreizeitAusgleich im Proberaum

Inzwischen waren die Hauptakteure der Band so stark im Beruf engagiert, daß die Musik nur noch zum Zeitausgleich diente. Mit Andreas Quick kam im Februar '92 der Bruder von Thomas als zweiter Gitarrist zu Skyhawk. Die keyboardorientierte Richtung missfiel Rolf und er verließ im April die Band. Albert kehrte für ein halbes Jahr zurück, war aber den musikalisch gestiegenen Anforderungen auf Dauer nicht gewachsen. Auch Oliver Götzelmann kehrte für eine begrenzte Zeit von neun Monaten Ende '92 ans Mikrophon zurück. Anfang '93 fand man in Ralf Windisch aus Heidelberg einen neuen festen Drummer. Bei einem Polterabend in Wieblingen bei Heidelberg im Juni 1995 konnte man - leider ohne Keyboarder, der zu diesem Zeitpunkt einen beruflichen Auslandsaufenthalt hatte - das Repertoire mal wieder live präsentieren. Gegen Ende '95 wurde Ralf von einer anderen Band abgeworben.

1996 - 1997: SchlagzeugerWechsel im VierviertelTakt

Zu Beginn des Jahres 1996 schwang Jens Splettstößer die Schlagzeugstöcke. Da sein Herz weniger für Hardrock als für BlackMusik schlug, war es nicht überraschend, daß er nur drei Monate konstant dabeiblieb. Während der Suche nach einem neuen Mann hinter den Toms spielte Thomas Quick Schlagzeug, der zusammen mit seinem Bruder zeitweise in einer anderen Band an diesem Instrument gespielt hatte. Im Juli '96 fand man in Stephans Geschäftskollegen Stefan Krüger den neuen Mann hinter der Schießbude. Inzwischen war Thomas nach Ludwigsburg umgezogen und konnte nur noch alle zwei Wochen zum Proben kommen und fiel durch mehrere Auslandsaufenthalte immer öfter aus. Im Juni 1997 verabschiedete er sich von Skyhawk und zog kurze Zeit später nach Thailand. Ende '97 folgte sein Bruder, dem die musikalische Ausrichtung durch die fehlenden Keyboards zu heavy wurde. Inzwischen hatten Cover von Iron Maiden, Savatage und Judas Priest Einzug in das Repertoire gefunden. Nachdem auch Stefan Krüger berufsbedingt kündigte, waren Stephan Mutz und Dieter Geiß mal wieder alleine.

1998: Neue Besen kehren gut

Zum JahresWechsel 97/98 konnte mit Wolfgang Hübner aus Sinsheim ein neuer Gitarrist und mit Hannes Hiebl aus Weinheim ein neuer Drummer gefunden werden. Der Proberaum befindet sich im Mannheimer PowerTower auf der Friesenheimer Insel im Schnittpunkt gedachter Linien zwischen den Wohnorten der vier Mitspieler. Für ein Gastspiel von fünf Monaten, Anfang '98, spielte Christopher Bruzzi aus New Jersey die schwarzen und weißen Tasten. Doch leider musste er in die Staaten zurückkehren.

1999: 25 Jahre Bandgeschichte

Die 25 JahrFeier fand am 4. Juni im Mannheimer Forum der Jugend statt. Neben zahlreichen Gästen waren auch ehemalige Mitspieler gekommen. Nach einer guten Stunde aktuellem Repertoire, präsentiert von Stephan, Dieter, Wolfgang und Hannes erfolgte eine Zeitreise in die Vergangenheit. Mit wechselnden Besetzungen wurden alte Stücke gejammt. Mit dabei waren: Thomas Hochgesang, Rolf Humblet, Axel Hasebrink, Andreas Quick, Ralf Windisch und Stefan Krüger. Während der Vorbereitungsphase zum Bandjubiläum hatte Magali Sepz Skyhawk mit Keyboard und BackgroundGesang unterstützt. Aufgrund der geringen Zeit reichte es aber nur zu einem Kurzeinsatz. Da Magali aber lieber als LeadSängerin in eine Band einsteigen wollte, blieb es bei dem kurzen Auftritt. Zur großen Abschlußsession kamen alle anwesenden ehemaligen Bandmitglieder auf die Bühne. Keyboarder fehlten, da leider alle im Ausland weilten und somit nicht teilnehmen konnten. Es war für alle ein unvergessliches Erlebnis.

2000: Mit konstantem LineUp ins neue Millennium

Das gab es noch nie in der über 25 jährigen Geschichte von Skyhawk, dass das LineUp schon im dritten Jahr stabil zusammenspielt. Dadurch konnte das Repertoire ständig erweitert werden. Dazu wurden neben zwei Geburtstagsfeiern und zwei Kneipenauftritten eine für Skyhawk große Anzahl von LiveAuftritten durchgeführt.

2001: Unter professionellen Bedingungen im Rosengarten

Am 29. Juni 2001 konnte Skyhawk auf einem ProjektEvent unter professionellen Bedingungen 75 Minuten lang abrocken. Ein weiterer Auftritt fand im Oktober im Bergwerk in Niedernhausen statt. Besetzungsmäßig gab es keine Veränderungen. Zwar spielte mit Stefan Schöttle im Frühjahr ein dritter Gitarrist und um Weihnachten mit Alexander Goerke ein Keyboarder mit, aber beide mussten nach wenigen Proben wegen akuter Arbeitsüberlastung die Segel streichen. Die Suche nach einem Keyboarder geht weiter...

2002: Neuer Keyboarder eingespielt

Schon im Februar konnte die Suche nach einem Keyboarder eingestellt werden. Seit diesem Zeitpunkt sind die verwaisten Tasten wieder dauerhaft besetzt. Jürgen Bender aus Weinheim hat sich schnell in die Stücke hineingefunden und den eigenen Songs seinen Stempel aufgedrückt. Seine Vorlieben für Deep Purple oder Rainbow erwiesen sich hierbei als hilfreich. Aufgrund des intensiven Einspielens des Repertoires war es an der Live-Front ruhig. In 2003 sollen wieder einige Liveauftritte im Großraum stattfinden.

2003: Ein heißer Sommer voller Aktivitäten

Der Juli hatte es in sich. Zum ersten Mal war Skyhawk im Studio und hat den Song "Castle Of Gloom" aufgenommen. Am Tag davor spielte die Band auf dem NewcomerFestival 2003 und belegte den sechsten Platz. Und da der Sommer in diesem Jahr temparaturmäßig noch nicht heiß genug war, rockten die fünf Musiker zwischen röhrenden Maschinen und harten Bikern auf einem Motorradtreffen. Der negative Höhepunkt des Jahres ereignete sich im März, als nach dem Auftritt im Roadies die Charvel von Steve mit samt Koffer gestohlen wurde. Seit Herbst proben Skyhawk für die erste vollständige CD "To The End Of The World" und nehmen die Songs im Proberaum unter Studiobedingungen auf.

2004: 30 JahrFeier in Viernheim

Auf den Tag genau nach 30 Jahren am 30.April 2004 konnte die Megaparty im Viernheimer Taubenheim zur Feier der ersten 30 Bandjahre steigen. Im Vorfeld wurden die örtlichen Zeitungen mit Infos bestückt. Der Südhessen Morgen stellte in einem Telephon-Interview noch zusätzliche Fragen. So gab es im Südhessen Morgen einen ausführlichen Bericht und im TIP den Hinweis auf das Konzert. Immerhin kamen ca. 100 Zuschauer. Mit über zwei Stunden Skyhawk Konzert mit dem aktuellen Repertoire und einer abschließenden Session, zu der sich ehemalige Mitspieler wie Axel Hasebrink, Thomas „Skippy“ Hochgesang und Rolf Humblet gesellten, wurde der Abend zu einem tollen Erfolg. Zwischendurch gab es – dem Internet sei Dank – eine Liveschaltung nach New Jersey zu dem ehemaligen Keyboarder Chris Bruzzi, der ein paar Grußworte beisteuerte. Zur 30 JahrFeier hatte die Band zum ersten Mal auch Merchandising in Form von Feuerzeugen, Tassen und T-Shirts zu bieten. Dazu konnte man Aufkleber, CDs und DVDs erwerben.

Ab Mai ging es dann im Mannheimer PowerTower weiter mit den Aufnahmen für die Vorproduktion des ersten Skyhawk Albums „To The End Of The World“. Mit neuster PC-Technologie wurden die Songs aufgenommen und die einzelnen Spuren gemixt. Nach vielen Jahren ist mit „Queen Of The Night“ auch mal wieder ein neuer Song entstanden, der auch auf dem Album vertreten sein wird.

2005: Happy Halloween im Bahnhof Käfertal

Das Jahr 2005 verlief für Skyhawk eher unspektakulär. Im ersten Halbjahr wurden die Aufnahmen auf dem Laptop fertiggestellt. Nach der Sommerpause begannen die Proben für den Auftritt im Bahnhof Käfertal. Am 31.10.2005 konnten dann ca. 70 Zuhörer wieder mal ein Livekonzert miterleben. Als Überraschungsgast trat Gitarrist Stefan Scheffler bei den Zugaben auf. Er hatte im Laufe des Jahres mehrmals an den Proben teilgenommen.

2006: Für kurze Zeit Stammband im Roadies

Jeden ersten Samstag im Monat hieß es im Roadies „Bühne frei für Classic Rock“. Dreimal rockte der Skyhawk, aber nach der Sommerpause wurde die regelmäßige Aktion mangels „Großer Kasse“ eingestampft. So entfiel der Auftritt im November und damit die Chance, in einem Jahr so viele Konzerte zu bestreiten, wie bisher noch nie. Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft gab es einen erfolgreichen Open Air Auftritt beim Rock am Grill, dessen Fortsetzung für 2007 schon geplant ist.

2007: Still rockin…

… hieß die Devise auch im 33ten Jahr der Band. Im Juni wurde zum zweiten Mal der Grill gerockt, danach der Himalaya und zum guten Schluss das Subito in Sinsheim. Dort kam es zum Vogeldoppelpack mit Chicken Attack. Bemerkenswert war die Tatsache, dass der Auftritt nur mit eigenen Stücken bestritten, genau so gut angenommen wurde, wie mit Coverstücken. So konnten sämtliche aktuellen eigenen Songs präsentiert werden, die 2008 in Studioqualität auf einen Silberling gebrannt werden sollen. Im Dezember begannen die Vorbereitungen für die Aufnahmen. Seit Dezember ist der Skywolf 10 Jahre in der Band. In Kürze wird auch Hannes dieses Jubiläum erreichen.

2008: Veränderungen

Nach zehn Jahren Bandzugehörigkeit verlies Hannes Hiebl den Platz hinter den Drums. Und auch die geplante CD-Aufnahme musste nach vielversprechendem Start abgebrochen werden. Aufgrund einer beruflichen Weiterentwicklung stand der Produzent, der bereits mit den Vorarbeiten begonnen hatte, nicht mehr zur Verfügung. So konzentrierte man sich nach dem Auftritt im Cafe Max und der Austrittserklärung von Hannes auf den Auftritt zum 50. Geburtstag von Dieter und die Suche nach einem neuen Schlagzeuger. In Niklas Maliske wurde ein junger talentierter und technisch versierter Nachfolger gefunden, der seit August eingearbeitet wird.

2009: Weitere Veränderungen

Das Intermezzo von Niklas dauerte nur ein Jahr. Glücklicherweise konnte mit Andreas „Andy“ Lutz übergangslos ein neuer Schlagzeuger gefunden werden. Auch Keyboarder Jürgen wollte aus der Band aussteigen, konnte aber dazu überredet werden, als teilaktives Mitglied in der Band zu bleiben und ca. einmal monatlich mitzuproben. Da das Einarbeiten von neuen Mitspielern in einer Freizeitband, die nur einmal in der Woche probt, einige Zeit benötigt, liegen die Arbeiten zum Album immer noch auf Eis. Deshalb fand in diesem Jahr ebenso kein Auftritt statt. Wenigstens konnten mit „Fast Lane Of Life“ und „Lighthouse“ zwei neue Stücke komponiert werden, die sicherlich beim nächsten Konzert vorgestellt werden.

2010: Keine Konstanz am Schlagzeug

Nach dem Auftritt im Cafe Filsbach trennte sich die Band vom neuen Schlagzeuger. Mehrere Monate wurde ohne Drummer und Keyboarder zu Tonspuren geprobt. Zeitweise spielte Skybear auf seinem neu gekauften Schlagzeug. Höhepunkt im Skyhawk-Jahr war die Geburtstagsfete mit mehreren ehemaligen Schlagzeugern. Nach der Fußballweltmeisterschaft wurde dann endlich ein neuer Mann für den verwaisten Schlagzeugstuhl gefunden. Und seit dieser Zeit ist auch Jürgen wieder regelmäßig bei jeder Probe dabei. Hoffentlich hält jetzt wieder Konstanz Einzug in die Bandgeschichte.

2011: Und wieder Schlagzeugersuche

Die Konstanz am Schlagzeug dauerte genau 16 Monate. Nachdem das Repertoire zum größten Teil eingeübt und der einzige Auftritt in Speyer gespielt war, verabschiedete sich Mathias Ullmann, um mit alten Bekannten in einer Funkband weiterzuspielen. So klang das Jahr mit der Suche nach einem weiteren Mann hinter den Kesseln aus. Wenigstens konnte mit „Walpurgis Night“ ein Song zum Motto des Jahrestages am 30. April fertiggestellt werden.

2012: Doppelt hält besser

Im Januar konnte wieder ein neuer Schlagzeuger gefunden werden. Mit dem Brasilianer Ademar De Geroni Junior zog Internationalität im Proberaum ein. Und da er im Laufe des Jahres 2013 wieder nach Brasilien zurückkehrt, wurde mit Pascal Jung im Juli ein zweiter Schlagzeuger engagiert. Beide konnten beim stimmungsvollen Auftritt beim TV Neckarhausen ihr Können unter Beweis stellen. Ebenso wechselten sie sich auf der Halloween Party für ein paar wenige geladene Gäste ab. Zum Ende des Jahres wurde noch der Song „On Halloween“ fertiggestellt.

2013: Nichts ist so konstant wie die Änderung

Während das Jahr mit einem weiteren neuen Song „Dragon’s Return“ eingeleitet wurde, folgte schon im März die nexte Schockstarre. Pascal Jung, als Nachfolger für Ademar eingearbeitet, verabschiedete sich. Und statt bis Ende des Jahres zu bleiben, musste Ademar De Geroni Deutschland schon Ende Juni verlassen. Damit war wieder einmal die hektische Suche nach einem neuen Schlagzeuger ausgebrochen. Mit Artur Blehs und Rolf Humblet konnten kurzfristig sogar wieder zwei Drummer zum Einsatz kommen. Nach nur vier Monate erkannte Artur aber, dass die Musik doch nicht hundertprozentig seinen Geschmack traf. Somit wurde den Rest des Jahres das Repertoire mit Rolf geübt, der aus seiner Vergangenheit bei Skyhawk anfangs der neunziger Jahre noch den einen oder anderen Song kannte. 2014 wird zeigen, ob endlich wieder längerfristig geplant werden kann. Durch den Abgang von Ademar gerieten auch die Aufnahmen zu „Trail Of Tears“ ins Stocken. Von den 12 Songs sind inzwischen sieben fast fertig.

2014: Im Zeichen der 40 JahrFeier

Das Jahr 2014 war für Skyhawk eines der ereignisreichsten. Neben zwei Auftritten für MotorradClubs spielte die Band noch als Opener für DOF auf der WinterJam im Kulturhaus Rex in Lorsch. Der 40. Jahrestag wurde mit einem Privatkonzert für die engsten Fans im Proberaum im PowerTower mit vielen neuen Songs aus dem eigenen Repertoire bestritten. An Halloween folgte dann die große Party mit ca. 60 geladenen Gästen und einem Rückblick auf die verschiedenen Stationen der Bandgeschichte. Mit Thomas „Hardy“ Hartmann ging es zurück in die akustischen Anfangsjahre. Mit Christoph Neef am Schlagzeug wurde an Diaphragm und den Beginn der Neuen Deutschen Welle als ?syntax error? Anfang der achtziger Jahre erinnert. Wie damals übernahm Rolf Humblet die Stöcke von Christoph und spielte weitere Stücke aus der Zeit bis zur Umbenennung. Diese erfolgte 1988 in Skyhawk. Aus den 90er Jahren waren leider keine ehemaligen Mitspieler bereit, mitzufeiern. Deshalb wurde mit Hannes Hiebl ein längerer Part eingeschoben, da er immerhin ein Viertel der Bandgeschichte am Schlagzeug mitgeschrieben hatte. Zum Abschluss des Abends spielte die aktuelle Besetzung ein Best Of mit der neuen Ballade „Dawn“. Von allen Anwesenden wurde die Party als hervorragende Veranstaltung gewürdigt. Aufgrund der vielen Vorbereitungen blieben die Aufnahmen zum zweiten Proberaum Album liegen. Diese sollen jetzt zum Start des neuen Jahres in den Fokus gestellt werden. Neben drei neuen Songs „Dawn“, „Fight For The Oil“ und „Fires From The Skies“ wird schon wieder an neuem Material gearbeitet.

2015: Zweite Proberaum CD fertiggestellt

Mit einer kleinen Live-Präsentation im Proberaum wurde die Fertigstellung des zweiten ProberaumAlbums „Trail Of Tears“ gefeiert. Alle zwölf Songs wurden für ein paar Fans gespielt. Nach einem Auftritt bei der Germanen MC Mannheim Party im Juni wurden neue Songs geprobt, um möglichst bald mit der dritten CD beginnen zu können.

2016: Nicht viel los

Im Vergleich zu anderen Jahren fanden 2016 weniger Proben statt, was an mehreren Urlauben und der Fußball Europameisterschaft lag. Dennoch wurden drei neue Songs arrangiert. Die Texte zu „Rebel At Heart“, „Dreams“ und „Raven“ kann man unter SkySongs nachlesen. Auf der Season-Open Party der Biker Gruppe 62 wurde „Rebel Heart“ gleich mal live ausprobiert und auf YouTube hochgeladen. Halloween wurde wieder im Proberaum mit ein paar begeisterten Hardcore Fans gefeiert. Leider fand sich bisher keine Zeit, um mit den Aufnahmen für die dritte Proberaum-CD zu beginnen.

2019: Die letzten drei Jahre im Rückblick

Während 2017 und 18 ohne neue Songs vorbeirauschten, sind dieses Jahr wieder drei Songs fertig geworden. Im Jahr des verschobenen Brexits gab es mit „Exit Zero (Party Allnight)“ einen musikalischen Beitrag dazu, der mit brit-humorischen Lyrics das Chaos beleuchtete. Dazu sind noch „Now Or Never“ und „Globalized“ gekommen, die mit ein paar sozialkritische Statements zu Fake-News, leitenden Dumpfbacken und Plastikmüll zum Nachdenken anregen. Und der Statistiker weiß, dass in den drei Jahren 8mal live gespielt wurde, was in 107 Proben vorbereitet worden ist. Dazu gab es 3mal Halloween Party und nicht zu vergessen die 45 Jahrfeier im Proberaum mit geladenen Gästen aus dem familiären Umfeld. Den Rest von 2019 wurden die tollen SKYHAWK-Magnete verteilt, die überall super ankamen. Ende Jahrzehnt :-)

... to be continued ...